Der Violinist Nigel Kennedy hat seine Teilnahme am diesjährigen Open-Air-Klassik-Festival „Sommer in Lesmona“ vom 28.-30.06. in Knoops Park abgesagt. Dafür springt der taiwanisch-australische Geiger Ray Chen ein.

Das Lesum.de-Team

  <p><strong>März 2019:</strong> <i><strong>Woltemath’s Sommergarten (Lesum)<br></strong></i></p>
<p>
    Am Ende der heutigen Straße Am Lesumhafen, Ecke Admiral Brommy Weg, gab es nachweislich seit 1652 eine Schankwirtschaft, die zunächst vorwiegend von Moorbauern und Torfschiffern aus dem
    Teufelsmoor angesteuert wurde. 1926 übergab der damalige Gastwirt und Hafenmeister Hein Tietjen das „Habenhus“ an Johann Woltemath, der es in Woltemath`s Sommergarten umbenannte. Das Foto
    entstand ca. 1928.</p>
<p>
    Links neben dem Haus stand eine stattliche alte Linde, die etwa in vier Metern Höhe ihre Äste wie ein aufgeklappter Regenschirm in alle Himmelsrichtungen ausstreckt. Hier ließ der Besitzer eine
    hölzerne Plattform für eine kleine Musikkapelle zimmern, wo jahrelang an Sonn- und Festtagen musiziert wurde. Nachdem 1929 ein Jüngling einer älteren Dame beim Kaffeetrinken aus dem Baum direkt
    auf den Schoß plumpste, war es mit dieser schönen Musikattraktion leider vorbei. Die Linde lässt sich – wenngleich mit stark beschnittener Krone – immer noch bewundern. Nachdem die reitgedeckte
    Gaststätte bei einem Großbrand 1939 abbrannte, wurde im Folgejahr das neue Landhaus gebaut. Es wurde im Jahre 1973 endgültig geschlossen und dient heute als Wohnhaus.<br>
    <a href='http://hvl-apps.geestrand.de/2019.html#3' target='_blank' title='http://hvl-apps.geestrand.de/2019.html#3'><i>Hier klicken, um den Standort von Woltemaths Sommergarten auf einer Karte
    anzuzeigen.</i></a></p>

März 2019: Woltemath’s Sommergarten (Lesum)

Am Ende der heutigen Straße Am Lesumhafen, Ecke Admiral Brommy Weg, gab es nachweislich seit 1652 eine Schankwirtschaft, die zunächst vorwiegend von Moorbauern und Torfschiffern aus dem Teufelsmoor angesteuert wurde. 1926 übergab der damalige Gastwirt und Hafenmeister Hein Tietjen das „Habenhus“ an Johann Woltemath, der es in Woltemath`s Sommergarten umbenannte. Das Foto entstand ca. 1928.

Links neben dem Haus stand eine stattliche alte Linde, die etwa in vier Metern Höhe ihre Äste wie ein aufgeklappter Regenschirm in alle Himmelsrichtungen ausstreckt. Hier ließ der Besitzer eine hölzerne Plattform für eine kleine Musikkapelle zimmern, wo jahrelang an Sonn- und Festtagen musiziert wurde. Nachdem 1929 ein Jüngling einer älteren Dame beim Kaffeetrinken aus dem Baum direkt auf den Schoß plumpste, war es mit dieser schönen Musikattraktion leider vorbei. Die Linde lässt sich – wenngleich mit stark beschnittener Krone – immer noch bewundern. Nachdem die reitgedeckte Gaststätte bei einem Großbrand 1939 abbrannte, wurde im Folgejahr das neue Landhaus gebaut. Es wurde im Jahre 1973 endgültig geschlossen und dient heute als Wohnhaus.
Hier klicken, um den Standort von Woltemaths Sommergarten auf einer Karte anzuzeigen.

Kalender: Heimat an der Lesum 2019 - 29. Folge
herausgegeben vom Heimat- und Verschönerungsverein Lesum e.V.