Die zweite Auflage des Standortmagazins "Lebens(t)räume - Bremens Wohnzimmer an der Lesum" über Leben und Arbeiten, Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebote, Wirtschaft und Tourismus im Stadtteil Burglesum ist erschienen.

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August 2022: Mittelsbürener Landstraße Nr. 36 und 37 (Werderland)
(1956, Archiv HVL)

Die beiden Karkerhöfe (Höfe bei der Kirche). Aufnahme aus Richtung Niederbüren zu Bohes Gaststätte, daneben die auch heute noch bekannte Gaststätte „Zur Moorlosen Kirche“. 1856 kaufte der Grönlandfahrer und Fährmann W. Imhoff das Grundstück der heutigen Gaststätte „Zur Moorlosen Kirche“ und erbaute ein neues Haus. Da viele Gäste, die mit dem Dampfer des Norddeutschen Lloyd ab 1885 nach Bremerhaven fuhren, in Mittelsbüren Halt machten, wurde die Gaststätte um Schankraum und Gästezimmer erweitert und ein Garten an der Weser angelegt. Zu der Zeit gehörte zu diesem Haus die Fährgerechtigkeit. In Bohes Gasthaus befand sich schon um 1700 eine Krugwirtschaft, die später auf das Nachbarhaus übertragen wurde. Das Dorf Mittelsbüren musste der Erweiterung der damaligen Klöckner-Hütte im Jahr 1957 weichen. Heute bestehen nur noch diese beiden Häuser, die Moorlosen Kirche sowie das ehemalige Schulhaus.
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Kalender: Heimat an der Lesum 2020 - 30. Folge
herausgegeben vom Heimat- und Verschönerungsverein Lesum e.V.