Die zweite Auflage des Standortmagazins "Lebens(t)räume - Bremens Wohnzimmer an der Lesum" über Leben und Arbeiten, Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebote, Wirtschaft und Tourismus im Stadtteil Burglesum ist erschienen.

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Januar 2023: Wohnhaus mit der Familie Fennekohl, An der Lesumer Kirche 9; Postkarte von 1911

Auf dem Foto ist das 1823 von Hinrich Eilers erbaute reetgedeckte Wohnhaus mit der Familie Fennekohl abgebildet. Hier lebten bis 1963/64 mehrere Generationen Fennekohl. Das alte Strohdachfachwerkhaus steht dort noch heute fast unverändert an seinem Platz, nur hat es jetzt neue Besitzer. Der Tischlermeister Johann Fennekohl besaß rechts neben seinem Wohnhaus eine 50 qm große Tischlereiwerkstatt, die nach seinem Tod von dem Wohnhaus abgetrennt wurde. Der Betrieb wurde am 1. März 1900 angemeldet und am 26. August 1947 rückwirkend zum 1. Oktober 1945 abgemeldet. Der Straßenname hat sich in dieser Zeit mehrmals geändert: Hauptstraße, Auf dem hohen Ufer, St. Magnuser Straße, An der St. Martinikirche, Horst-Wessel-Straße und schließlich An der Lesumer Kirche. Die alten Häuser unterhalb der Kirche wurden oft auch mit der Ortsbezeichnung Unner de Kark, Achter de Kark oder Achtern Karkhoff beschrieben.
Hier klicken, um das Wohnhaus mit der Familie Fennekohl auf einer Karte anzuzeigen.

Kalender: Heimat an der Lesum 2023 - 32. Folge
herausgegeben vom Heimat- und Verschönerungsverein Lesum e.V.